Keyve, eine schlaue Lösung für Hand- und Hosentaschen.

Aktualisiert am von mit Bildergalerie
Keyve im Einsatz

Keyve ist ein Schlüsselanhänger, er möchte Dein ständiger Begleiter sein und sich um Deine Schlüssel kümmern.
Foto: © Fabian Schiller

Jeder kennt das Problem: Man hat gerade die Wohnungstür abgeschlossen und weiß dann nicht wohin mit dem Schlüssel. In der Hosentasche ist schließlich schon das Smartphone, das von den scharfen Kanten der Schüssel zerkratzt werden könnte. Oder man will Joggen, doch der Schlüssel klappert in der Tasche herum - was einem ganz schön auf die Nerven gehen kann.

UPDATE: Keyve hat die 5.000 Euro Marke geknackt und war erfolgreich!

Fabian Schiller hat sich lange mit den kleinen Türöffnern herumgeärgert und schließlich eine schlaue Lösung gefunden. Die heißt "Keyve" (eine Wortneuschöpfung aus "Key" und "Sleeve") und ist eine Schlüsseltasche aus einem elastische Stoff, die man bei Bedarf über bis zu 13 Schlüssel an einem Bund, streifen kann. Viele werden sich jetzt an die hässlichen, kunstledernen Ungetüme ihrer Großeltern erinnern. Doch "Keyve" ist eine weitaus elegantere Lösung, die nicht nur besser aussieht (siehe Fotos), sondern auch noch leichter ist, als die alten Schutzhüllen. Der weiche, elastische Stoff von Keyve verhindert zudem, dass die Hosentaschen durchgewätzt werden und Keyve fasst sich angenehm an.

Keyve im Einsatz an der Hose

Keyve passt gut zu Jeans.
Foto: © Fabian Schiller

Die Idee zu Keyve hatte Fabian Schiller bereits 2013. Ende des Jahres wurden bereits einige Prototypen von Keyve gefertigt, die bis heute sehr erfolgreich in Gebrauch sind. Seit Anfang 2014 unterstützt ihn Susanne Spitz, die Inhaberin einer Maßschneiderei in Erlangen, bei seinem Projekt. Sie sorgte nicht nur für das nötige Know-How bei der Verarbeitung, sondern ist auch entscheidend an der finalen Entwicklung und der Umsetzung beteiligt. Die ersten professionellen gearbeiteten "Keyve"s schauen schon sehr vielversprechend aus. Besonders wichtig ist es dem Erfinder der modernen Schlüsseltaschen, dass seine Produkte von Hand hergestellt werden, was eine hohe Qualität ermöglicht und Keyve von anderen abhebt. Doch noch ist die Serienproduktion nicht angelaufen, denn um die benötigten Stückzahlen herstellen zu können, wird noch etwas Startkapital benötigt. Bis zum 08.06.2014 könnt ihr "Keyve" noch auf der Crowdfundingplattform StartNext unterstützen und bekommt dafür ein kleines Geschenk. Am Stichtag sollten dann mindestens 5000 Euro zusammengekommen sein, damit die Summe von "Startnext" ausgezahlt wird.

Sonntag ist Keyve Tag - noch schnell bis zum 08.06.2014 mitmachen und glücklich sein.

Später sollen die "Keyve"s einmal 10 Euro kosten und in erster Linie über einen Online-Shop auf der Seite http://keyve.jimdo.com/ vertrieben werden. Selbstverständlich wird der "Keyve" auch bei "Spitz Maßdesign" dem Geschäft von Susanne Spitz verkauft werden. Doch andere Händler, wie Sportgeschäfte und Souvenir-Shops, sind laut Fabian Schiller ebenfalls denkbar. Zunächst sollen drei Farben angeboten werden. Langfristiges Ziel ist es, Großhändler auf "Keyve" aufmerksam zumachen, um höhere Auflagen herstellen zu können. Auch Personalisierungen, z.B. "Keyve"s mit Namensaufdruck oder Sonderfarben sind angedacht, können aber erst bei entsprechend hoher Nachfrage realisiert werden.

Wie man Keyve über den Schlüssel bekommt

Auf Grund einiger Nachfragen, wie man am besten Keyve über den Schlüssel und wieder zurück bekommt, hat Fabian eine kurze Video-Anleitung gedreht.

Wenn ihr also von der großartigen Idee "Keyve" profitieren wollt, dann habt ihr noch bis zum 08.06.14 Zeit, das Projekt zu unterstützen. Dadurch könnt ihr euch so auch gleich einen dieser Hingucker sichern, solange ihn noch nicht jeder hat. Wir wünschen "Keyve" in jedem Fall einen guten Start und viel Erfolg.

keyve-im-einsatz-01
keyve-im-einsatz-02
keyve-im-einsatz-03
Blog abonnieren
'Nürnberg und so' Blogfeed abonnieren

Zusätzlich zu dem Podcast stellt 'Nürnberg und so' auch immer wieder begleitende Geschichten und Informationen aus der Metropolregion Nürnberg vor.

Blog-Artikel als RSS Feed abonnieren

Du willst nichts verpassen?
Anmeldung E-Mail Newsletter 'Nürnberg und so'

Anmeldung zum E-Mail Newsletter

Sätze für die Ewigkeit
Podcast Nürnberg und so
Die 80- oder 90-Stundenwoche ist kein Gejammer. Sie ist selbstgewähltes Schicksal.
Ulrich Maly in Sendung No. 20
Wenn mir das so gut schmeckt, könnte es doch auch anderen Menschen schmecken.
Klaus P. Wünsch in Sendung No. 30
Bei Diablo ist alles kaputt.
Markus Wolf in Sendung No. 21
Letzte Podcast Sendungen
Nürnberg und so

Jörg Korinek / Podcast-Sendung No. 32

Veröffentlicht am 05.05.2015

Den geborenen Göppinger lockte ein Praktikum in die Frankenmetropole. Dem Weg zum Informatik-Studium gingen einige bundesweite Schulaufenthalte voraus, bei denen er Orientierung gewann und diverse…

zur Sendung No. 32

Roland Rosenbauer / Podcast-Sendung No. 31

Veröffentlicht am 11.02.2015

Aus Cadolzburg kommend, finanzierte er sich mit dem "Ruf der Unendlichkeit" oder der "Rache des Knochenmannes" seine Schulzeit. Trotz BWL Studium landete er schließlich beim Jugendfunk des…

zur Sendung No. 31

Aktuelle Magazin-Artikel
Nürnberg und so

Wandertipps für die Region zwischen Gunzenhausen und Kehlheim

Veröffentlicht am 28.07.2016

Nur eine Zugstunde von Nürnberg entfernt wartet mit der Region Altmühltal ein El Dorado der Entschleunigung auf alle mehr oder weniger gestressten Metropolregion-Bewohner. Die recht guten Zug- und…

weiterlesen

Eine Straße für Mathilda: Wohnkultur der Jahrhundertwende im Rennweg

Veröffentlicht am 25.07.2016

Um 1875 war „Mathilda“ so beliebt, dass man im heutigen Nürnberger Stadtteil Rennweg eine Straße auf diesen Namen taufte. Derzeit erfreut sich der Name neuerlicher Beliebtheit, und auch die…

weiterlesen

Über 80 Aussteller beim Sommerkiosk in der Rosenau

Veröffentlicht am 19.07.2016

Am letzten Juni-Wochenende fand der Markt für nachhaltige Ideen, auch Sommerkiosk genannt, statt. Und das schon zum achten Mal. Es geht dabei darum, individuelle Produkte in einer fröhlichen und…

weiterlesen

Zwischen Ruinen: 1949 entsteht der erste Nachkriegsneubau der Altstadt

Veröffentlicht am 18.07.2016

Als noble Einkaufsmeile ist Nürnbergs Kaiserstraße beliebt und gut besucht. Für die Architektur der Bauten, die sie säumen, interessieren sich die wenigsten. Das hat gewiss auch damit zu tun,…

weiterlesen