„Ich war einmal“ – Handgemachtes, Upcycling und was fürs Karma

Veröffentlicht am von
Laden, Ich war einmal

Ausschließlich Handgemachtes und „Upcycling“ - Produkte finden sich in dem kleinen Laden von Meike Schüßler. Foto: © Saskia Klenk / Nürnberg und so (cc)

Im März 2015 eröffnete der kleine, feine Laden „Ich war einmal” in der Maximiliansstraße in Nürnberg. Hier gibt es nur Handgemachtes, Upcycling-Produkte und oben drauf noch eine Portion guter Zweck. Ein Konzept, das aufgeht.

Im März diesen Jahres war es soweit: Meike Schüßler eröffnete ihren kleinen aber feinen Laden „Ich war einmal…”. Und der Name ist Programm: so gibt es zum Beispiel Schmuck aus Kaffeekapseln, Kissenbezüge aus Herrenhemden und Ketten aus Tetra Pak. Doch nicht nur Upcycling-Produkte, auch anderes Handgemachtes findet hier seinen Platz.

Meike Schüßler

Meike Schüßler mit ihren Kissenbezügen aus Herrenhemden für den guten Zweck. Foto: © Saskia Klenk / Nürnberg und so (cc)

Für drei Monate können Kreative hier ein Fach mieten und ihre Produkte anbieten. So lassen sich unter anderem selbst gegossene Kerzen aus Wachsresten, Selbstgenähtes für die Kleinen und Origami-Pferde von Paper Shape entdecken. Meike bietet ausschließlich Selbstgemachtes in ihrem Laden an, es gibt keine zugekauften Dinge. Und das Konzept geht auf: Bereits zur Eröffnung war der Laden voll. Auf den 16m² Ladenfläche tummeln sich 40 Mieter. Da es hier in der Region für Kreative nicht viele Möglichkeiten gibt ihre Produkte anzubieten war es leicht, geeignete Fachmieter zu finden.

Ziel von „Ich war einmal” ist es, nur Upcycling-Produkte anzubieten. Aktuell gestaltet sich das noch etwas schwierig, weil das Angebot nicht ausreicht. Da der Trend zum Upcycling aber immer mehr zunimmt, ist es in Zukunft hoffentlich möglich, nur noch Produkte aus weiterverwerteten Materialien anzubieten.

Produktvielfalt

Ziel von „Ich war einmal” ist es, nur Upcycling-Produkte anzubieten. Foto: © Saskia Klenk / Nürnberg und so (cc)

Herrenhemden als Kissenbezüge für den guten Zweck

Eine Besonderheit sind die Kissen, die Besitzerin Meike aus alten Herrenhemden näht: Für 15 € werden diese verkauft, die Hälfte davon geht direkt an den Straßenkreuzer e.V. Also, wer alte Hemden zu Hause hat und nicht weiß wohin damit: Meike freut sich über eure Hemdenspende!

Ketten

Schmuck aus Kaffeekapseln, Kissenbezüge aus Herrenhemden und Ketten aus Tetra Pak. Foto: © Saskia Klenk / Nürnberg und so (cc)

Mit ihrer neuen Aktion legt Meike jetzt noch eins oben drauf: Bekannte Persönlichkeiten aus Nürnberg und Umgebung geben ihr “letztes” Hemd für den guten Zweck! Die Hemden werden von Meike „umgearbeitet” und anschließend versteigert. Der Erlös kommt komplett dem Straßenkreuer e.V. zugute. Die ersten Freiwilligen hat Meike auch schon gefunden: Schauspieler Andreas Leopold Schadt (u.a. Tatort-Kommissar) war der erste und “opferte” sogar zwei Hemden. Der Termin für die Versteigerung wird noch bekannt gegeben. Außerdem zugesagt hat auch Sänger Bird Berlin. Weitere sollen folgen - vielleicht auch bald Andreas Schadts Tatort-Kollege Matthias Egersdörfer? Wir sind gespannt!

„Ich war einmal” – Upcycling auf 16 m²

“Ich war einmal” wird auch am 14. & 15. August beim Brückenfestival unter der Theodor-Heuss-Brücke in Nürnberg mit einem Stand vertreten sein. Hier könnt ihr die ausgefallenen Dinge aus dem Laden live bei Festival-Atmosphäre begutachten.

Mehr Informationen zu „Ich war einmal“ gibt es auf der Webseite, in Facebook oder direkt im Laden in der Maximilianstraße 26 in Nürnberg (Google Maps).

„Ich war einmal“

Wochentag Öffnungszeiten
Montag geschlossen
Dienstag 10:00 - 15:00 Uhr
Mittwoch 13:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 - 15:00 Uhr
Freitag 10:00 - 13:00 Uhr
Samstag 11:00 - 14:00 jeden letzten im Monat
Sonntag geschlossen
Blick in den Laden

Hier gibt es nur Handgemachtes, Upcycling-Produkte und oben drauf noch eine Portion guter Zweck. Ein Konzept, das aufgeht. Foto: © Saskia Klenk / Nürnberg und so (cc)

Blog abonnieren
'Nürnberg und so' Blogfeed abonnieren

Zusätzlich zu dem Podcast stellt 'Nürnberg und so' auch immer wieder begleitende Geschichten und Informationen aus der Metropolregion Nürnberg vor.

Blog-Artikel als RSS Feed abonnieren

Du willst nichts verpassen?
Anmeldung E-Mail Newsletter 'Nürnberg und so'

Anmeldung zum E-Mail Newsletter

Sätze für die Ewigkeit
Podcast Nürnberg und so
Zwei Kuschelbären im Kaffee finden Frauen niedlich.
Christian Ullrich in Sendung No. 26
Internat war Mittel zum Zweck.
Jörg Korinek in Sendung No. 32
Die Zeit für Notebooks war noch nicht reif. Dann kam das iPad.
Markus Bölling in Sendung No. 19
Letzte Podcast Sendungen
Nürnberg und so

Jörg Korinek / Podcast-Sendung No. 32

Veröffentlicht am 05.05.2015

Den geborenen Göppinger lockte ein Praktikum in die Frankenmetropole. Dem Weg zum Informatik-Studium gingen einige bundesweite Schulaufenthalte voraus, bei denen er Orientierung gewann und diverse…

zur Sendung No. 32

Roland Rosenbauer / Podcast-Sendung No. 31

Veröffentlicht am 11.02.2015

Aus Cadolzburg kommend, finanzierte er sich mit dem "Ruf der Unendlichkeit" oder der "Rache des Knochenmannes" seine Schulzeit. Trotz BWL Studium landete er schließlich beim Jugendfunk des…

zur Sendung No. 31

Aktuelle Magazin-Artikel
Nürnberg und so

Unten alt, oben neu: Wiederaufbau in der Wodanstraße

Veröffentlicht am 20.03.2017

Die Wodanstraße gehört mit ihren prachtvollen Mietshäusern der Jahrhundertwende zu den schönsten Straßen im Süden Nürnbergs. Ein paar Kriegswunden gab es aber auch hier, und manchmal wurden…

weiterlesen

Stolze Südstadt: Unterwegs auf der Wölckernstraße

Veröffentlicht am 06.03.2017

Die Südstadt war Nürnbergs Boom-Viertel der Gründerzeit. In der Nähe zu Bahnlinie und Betrieben entstand hier im 19. Jahrhundert das Nürnberg des Industriezeitalters. Wesentlich früher als die…

weiterlesen

Das war das Literaturfestival 2017 in Bamberg

Veröffentlicht am 28.02.2017

Das Literaturfestival Bamberg geht in die zweite Runde und überrascht sein Publikum mit vielen neuen Autoren, spannenden Themen, tollen Kinderlesungen und natürlich lesenswerten Büchern. Wir…

weiterlesen

Bleiweiß: „Was g’sund is, des hoaßt ma saniert“

Veröffentlicht am 27.02.2017

Einst prägten die kleinen, aber feinen Häuser von Handwerkern und Arbeitern das Bleiweißviertel im Nürnberger Süden. Die Flächensanierung hat das Antlitz des Stadtteils seit 1979 radikal…

weiterlesen