Locay - Party planen statt verplanen

Veröffentlicht am von und Natalie Sevostianov
Locay.de, Party planen statt verplanen

Heute stellen wir euch einen neuen Stern am Start-Up Horizont, den King unter den Partyplanern. Foto: © Hanzh Chang / Nürnberg und so

Vergleicht man Startups mit Sternen, so heißt es: umso stärker sie leuchten, desto bekannter sind sie. Und so schnell manche auch vor euren Augen auftauchen, verglühen andere mindestens genauso zackig. Das ist leider der visuelle Sternenkreislauf. Und wie man so schön sagt „Der Stern ist verblasst, lang lebe der Stern“ kann man nix gegen die Dienstleistungsnatur tun. Außer, sich vielleicht in dem Hauptsternenbild zu etablieren und heller zu leuchten als andere es tun. (Übrigens dreht sich der Originalspruch um einen König und wir haben ihn für Sterne bzw. Start-Ups missbraucht.)

locay.de Vorstellung

Foto: © Hanzh Chang / Nürnberg und so (cc)

Da wir uns nicht zwischen König und Stern entscheiden konnten, um euch diesen NOCH kleinen Start-Up zu präsentieren, sagen wir es einfach so: Heute stellen wir euch einen neuen Stern am Start-Up Horizont, den King unter den Partyplanern, den Chemiebaukasten für Partylustige endlich vor. Oder einfach nur: die Seite für das Wie, Wo, Was und Womit man alles ein Event planen kann und ihre jungen Väter. Locay.de ging am 16.02.2013 online und wie ihr aus dem Fotoalbum zuvor sehen konntet, war die Launchparty nicht nur gut besucht, dank zahlreicher Vorträge auch sehr informativ und trotzdem musikalisch-tänzerisch unterhaltsam.

Der Name Locay kommt aus dem Englischen und heißt: A vacation taken locally.

Als wir auf die Veranstaltung eingeladen wurden, haben wir uns, wie ihr euch sicherich auch gefragt: was ist Locay und mit was wird es gegessen? Und fanden heraus, dass wir mit dem Essen gar nicht so falsch lagen. Die Seite zählt zu der Dienstleistungsnische, bei der man eine Veranstaltung, logeartig-spielerisch und besonders kinderleicht planen kann. Sein persönliches Event baut man dann, mit Hilfe von wenigen Klicks aus den verschiedenen Legosteinen (Location, Verpflegung, Unterhaltung, Service, Musik, Transfer und Technik) zusammen und berücksichtigt dabei die eigene Personenanzahl und Budgetgröße. Ihr klickt und die Seite, sucht die perfekte Mischung für euch raus und voilà, let’s fetz!Eine praktische Angelegenheit, nicht nur für Verbraucher, sondern auch für Anbieter. Denn, kaum hat man sich als Anbieter in der Locayworld registriert, steigen die Chancen, gebucht zu werden enorm. Buchen heißt Geld, Geld heißt Wachstum, Wachstum heißt … nun seht ihr, wir kommen wieder zu dem Sternenkreislauf zurück.

Der Name Locay kommt, wie man sich wahrscheinlich denken kann, aus dem Englischen und heißt: A vacation taken locally. Derived from a combination of local and vacay. Are you going away somewhere next week? No, I’m gonna take a “locay”. Umschrieben: Eine gute Zeit an einem lokalen Ort verbringen. Eine gute Zeit verbringen, klingt immer gut. Doch woher kommt die Idee und was bei Internetseiten immer besonders spannend ist: wer steckt dahinter?

Ein Netter Pelikan und ein Römer – ist die Antwort.

locay.de Team

Foto: © Hanzh Chang / Nürnberg und so (cc)

Besser gesagt sind es: Daniel Pelikan (Geschäftsführer), Martin Netter (kaufmännische Verantwortung) und Markus Römer (Marketing) die drei ambitionierten Absolventen der FOM in Nürnberg im Bereich: International Management, kennen sich bereits mit dem harten Arbeitsleben aus. Und gingen bewusst an die Idee ein Startup zu gründen ran. So verbrachten sie lange Nächte mit viel Brainstorming und wenig Schlafen. Die Idee kam dann, wie es ja immer ist: zufällig. Das leere Anwesen Daniels Großmutter bot eine Location an, die kaum genutzt wird und den Jungs nicht nur eine Bombenidee, sondern auch eine gute Vorlage für ihr Logo. Den Rest kennt ihr bereits, wenn nicht, dann seht euch ihren selbstgedrehten Werbespot an oder besucht die Seite, denn ein Geburtstag lässt nicht lange auf sich warten.

Alle Artikel von Nipster findet ihr auf der Seite: Nipster - Alle Artikel.
Blog abonnieren
'Nürnberg und so' Blogfeed abonnieren

Zusätzlich zu dem Podcast stellt 'Nürnberg und so' auch immer wieder begleitende Geschichten und Informationen aus der Metropolregion Nürnberg vor.

Blog-Artikel als RSS Feed abonnieren

Du willst nichts verpassen?
Anmeldung E-Mail Newsletter 'Nürnberg und so'

Anmeldung zum E-Mail Newsletter

Sätze für die Ewigkeit
Podcast Nürnberg und so
Internat hat mir nachhaltig nicht geschadet.
Jörg Korinek in Sendung No. 32
Vorabproduktpiraterie.
Jan Hagemann in Sendung No. 23
Die Kunst ist es den Käse nur leicht zu pimpen.
Volker Waltmann in Sendung No. 22
Letzte Podcast Sendungen
Nürnberg und so

Jörg Korinek / Podcast-Sendung No. 32

Veröffentlicht am 05.05.2015

Den geborenen Göppinger lockte ein Praktikum in die Frankenmetropole. Dem Weg zum Informatik-Studium gingen einige bundesweite Schulaufenthalte voraus, bei denen er Orientierung gewann und diverse…

zur Sendung No. 32

Roland Rosenbauer / Podcast-Sendung No. 31

Veröffentlicht am 11.02.2015

Aus Cadolzburg kommend, finanzierte er sich mit dem "Ruf der Unendlichkeit" oder der "Rache des Knochenmannes" seine Schulzeit. Trotz BWL Studium landete er schließlich beim Jugendfunk des…

zur Sendung No. 31

Aktuelle Magazin-Artikel
Nürnberg und so

Olle Schule, dolle Schule: Die beiden Schulhäuser an der Sielstraße

Veröffentlicht am 13.11.2017

In der Baukunst geht der Wandel oft rasch vonstatten, etwa im Schulhausbau um 1900. An die Stelle monotoner Kästen traten damals malerische Baugruppen. In der Sielstraße an der Nürnberger…

weiterlesen

Steinerner Zeuge des alten Erlenstegen: Der „Goldene Stern“

Veröffentlicht am 30.10.2017

Für die meisten ist Erlenstegen das Nürnberger Nobelviertel schlechthin. Doch die Geschichte des Stadtteils reicht viel weiter zurück. Der „Goldene Stern“ im alten Ortskern ist ein kostbares…

weiterlesen

Verputzt und zugenäht: Ein Mietshaus in der Adamstraße

Veröffentlicht am 15.10.2017

Bis in die 1920er Jahre waren Putzfassaden in Nürnberg selten. Sandstein und Sichtziegel prägten das Stadtbild. An vielen Häusern verdeckte man die offenliegenden Baumaterialien später mit…

weiterlesen

Glanz und Gloria: Großbürgerliches Wohnen am Luitpoldhain

Veröffentlicht am 02.10.2017

Die Zeit um 1900 war die Epoche der Villen. Automobil und Nahverkehr ermöglichten das Wohnen draußen im Grünen, ohne auf die Vorzüge der Großstadt verzichten zu müssen. Beispiele der…

weiterlesen