Bucher Straße
Themenschwerpunkt

Sebastian Gulden: Stadtbild im Wandel

Die Stadt fasziniert mich.

Als gebürtiger Oberbayer habe ich mich nach dem Studium der Kunstgeschichte, Denkmalpflege und Romanistik als selbständiger Bau- und Kunsthistoriker in Nürnberg niedergelassen. Von klein auf haben mich familiäre Bande und unvergessliche Wochenendausflüge mit der Metropole an der Pegnitz verbunden.

Die Stadt, ihre Entwicklung und ihre Bauten faszinieren mich. Altes und Neues, gebaute Träume und Albträume und die zahllosen Sedimente der Stadtgeschichte verbinden sich zu einem vielschichtigen Organismus aus Gebäuden, Natur, Verkehrs- und Freiflächen und den Menschen, die sie bevölkern. Zusammen mit meinen Freunden Boris Leuthold und Stefan Schwach sammle ich historische Ansichten von Nürnberger Straßen, Plätzen und Bauwerken. Dazu fertigen wir – möglichst aus derselben Perspektive – aktuelle Aufnahmen an, um zu zeigen, wie sich das Stadtbild über die Zeiten gewandelt hat.

Darüber hinaus bin ich Mitglied der Stadtbild-Initiative Nürnberg, die sich dafür einsetzt, dass dem Nürnberger Stadtbild seine historischen Schätze bewahrt bleiben und durch hochwertige neue Architektur bereichert werden.

Portrait von Sebastian Gulden

Sebastian Gulden

Als selbständiger Bau- und Kunsthistoriker habe ich mich in Nürnberg niedergelassen. Die Stadt, ihre Entwicklung und ihre Bauten faszinieren mich.

Waldschänke

Altfränkische Gemütlichkeit: Die Waldschänke im Tiergarten

Jetzt bricht sie wieder an, die Zeit, in der es Jung und Alt in die Tierparks zieht. Zeit für „Stadtbild im Wandel“, uns zur „Waldschänke“ im Nürnberger Tiergarten zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Vermutlich ging es ein wenig zu wie in den ersten Szenen von Yann Martels Roman „Schiffbruch mit Tiger“, als die Tiere des…

Kobergerplatz

Jugendstil am Eck: Das Haus Kobergerplatz 4

Als Verkehrsknoten geplant, ist der Kobergerplatz heute ein fast schon idyllischer Stadtteilpark mit Wochenmarkt und Spielplatz. Großstädtisch sind die…

Schweppermannstraße 66

Ist das Baukunst oder kann das weg? Das Haus Schweppermannstraße 66

Nürnberg ist in stetem Wandel. Das hat Vor- und Nachteile, denn manchmal kommen dabei Bauten unter die Räder, die eine Zukunft verdient hätten. Ein Beispiel…

Im Auge des Sturms: Der Sandreuther Hof
Selbst für Alteingesessene ist das vom Verkehr umtoste Sandreuth im Nürnberger Süden ein weißer Fleck auf der inneren Landkarte. Doch auch hier gibt es…

Industrie aus der Vogelschau: Die ehemalige Elektrofabrik an der Bucher Straße
In der Hochphase der Industrialisierung waren Fabriken Grund zum Stolz und Motive einer eigenen „Industriemalerei“. Ein Pionier dieses Genres verewigte die…

Stadtbekannt: Das Bowling-Center an der Bayreuther Straße
Ein Bowling-Center, das sich ins kollektive Gedächtnis einer ganzen Stadt einprägt! Scheiden sich auch an seiner Architektur die Geister, dem Brunswick in…

Warme Wannen für alle: Das Brausebad an der Schweiggerstraße
Um 1900 waren Nürnbergs öffentliche Bäder Orte der Körperpflege und städtebauliche Fixpunkte mit prägnanter Architektur in einem. Ein schönes Beispiel…

Erst Pauker, dann Amtsschimmel: Das Ämtergebäude am Bauhof 5
1883 pflanzte die Stadt Nürnberg einen gewaltigen Neubau auf den Bauhof in der Lorenzer Altstadt. Als Maßnahme gegen den akuten Mangel an Schulräumen…

Malerische Stille: Ein Winterspaziergang an der Vestnertormauer
Nach Adventstrubel, Geschenkelawine und Weihnachtsschmaus sehnen sich viele nach Ruhe und Entspannung, gern auch im Freien. Die Nürnberger Vestnertormauer war…

Viele Lichtlein brennen: die Königstraße an einem Adventabend
Ein Blick in eine Epoche, in der die „staade Zeit“ tatsächlich noch „staad“ war: Wer vor gut 120 Jahren im Advent auf der Nürnberger Königstraße…

Postkartenromantik pur: Das Ensemble am Henkerhaus
Seinem martialischen Namen zum Trotz ist das Henkerhaus in der Nürnberger Altstadt Balsam für die Seelen jener, die die Zerstörung von „des Reiches…

Olle Schule, dolle Schule: Die beiden Schulhäuser an der Sielstraße
In der Baukunst geht der Wandel oft rasch vonstatten, etwa im Schulhausbau um 1900. An die Stelle monotoner Kästen traten damals malerische Baugruppen. In der…

Steinerner Zeuge des alten Erlenstegen: Der „Goldene Stern“
Für die meisten ist Erlenstegen das Nürnberger Nobelviertel schlechthin. Doch die Geschichte des Stadtteils reicht viel weiter zurück. Der „Goldene…

Verputzt und zugenäht: Ein Mietshaus in der Adamstraße
Bis in die 1920er Jahre waren Putzfassaden in Nürnberg selten. Sandstein und Sichtziegel prägten das Stadtbild. An vielen Häusern verdeckte man die…

Glanz und Gloria: Großbürgerliches Wohnen am Luitpoldhain
Die Zeit um 1900 war die Epoche der Villen. Automobil und Nahverkehr ermöglichten das Wohnen draußen im Grünen, ohne auf die Vorzüge der Großstadt…

Viermal Gibitzenhof: Der Dianaplatz und seine Umgebung
Der Dianaplatz in der Nürnberger Südstadt ist nicht nur Verkehrsknotenpunkt. Der Platz und sein Umfeld markieren auch den Kern des alten Dorfes Gibitzenhof,…

Frau Höflers neue Kleider: Ein Eckhaus im Rennweg
Um 1900, als noch niemand an Internethandel und Shopping Malls dachte, war der kleine Laden um die Ecke ein vertrauter Anblick. Ein besonders hübsches…

Klassizismus in Serie: Die Lindenaststraße 58 und ihre Nachbarn
Architektur in Serie gab es schon vor über 100 Jahren. Sie sparte Geld und sah – einen verständigen Planer vorausgesetzt – dabei auch noch hübsch aus.…

Prunkfassaden für das neue Nürnberg: Mietspaläste in Schoppershof
Als Nürnberg um 1900 seine alten Grenzen sprengte, entstanden auf der grünen Wiese neue Stadtteile mit mehrgeschossigen Wohnhäusern und prunkvollen…

Prachtbau an der Schotterpiste: Das Haus Stephanstraße 12
Sankt Peter ist mehr als nur Durchgangsstation auf dem Weg zur Autobahn: Zwischen den beiden Peterskirchen, dem Friedhof und dem Zeltnerschloss harrt manch…

„Die Stadt bietet mancherlei Interessantes an“, wusste schon Goethe von Nürnberg zu berichten. Sebastian Gulden begibt sich auf die Spur der Geschichte der Stadt, ihrer Bauten, Straßen und Plätze. Foto: © Sebastian Gulden (cc)

Portrait von Sebastian Gulden

Sebastian Gulden

Als selbständiger Bau- und Kunsthistoriker habe ich mich in Nürnberg niedergelassen. Die Stadt, ihre Entwicklung und ihre Bauten faszinieren mich.

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Altfränkische Gemütlichkeit: Die Waldschänke im Tiergarten

Veröffentlicht am 16.04.2018

Jetzt bricht sie wieder an, die Zeit, in der es Jung und Alt in die Tierparks zieht. Zeit für „Stadtbild im Wandel“, uns zur „Waldschänke“ im Nürnberger Tiergarten zu begeben und ihrer…

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Jugendstil am Eck: Das Haus Kobergerplatz 4

Veröffentlicht am 02.04.2018

Als Verkehrsknoten geplant, ist der Kobergerplatz heute ein fast schon idyllischer Stadtteilpark mit Wochenmarkt und Spielplatz. Großstädtisch sind die Häuser an seiner Südseite, die vom…

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