Backstage bei Daniela und Jenny vom Foodtruck nonidu

Veröffentlicht am von
Nonidu auf dem 6. Foodtruck RoundUp in Nürnberg

Foodtruck nonidu – Leckerleichte Speisen statt schwerer Kost für die Münchner Büroparks. Vegetarisch, vegan und die ersten Salate, die satt machen. Foto: © Daniel Bendl / Nürnberg und so (cc)

Daniela und Jenny arbeiteten beide bei Amazon als Einkäuferin und Projektmanagerin. Jetzt kurven die beiden Mädls mit ihrem Fiat Ducato durch München und verkaufen Supis, Senfichs und Guties.

Hinweis: Der Truck ist nicht mehr aktiv!

Die Idee von „nonidu” ist es, leckerleichte Speisen an die Münchner Büroparks zu liefern. Ihr Motto – das auch für ihren Namen herhalten durfte – ist: „Wenn wir den Traum nicht jetzt verwirklichen, wann denn dann?“ Ein wunderbares Motto, das wie kein anderes für die Foodtruck Szene steht. Der Leidenschaft freien Lauf lassen und einfach mal loslegen. Ganz besonders stolz sind die beiden Münchnerinnen auf ihre Freunde, die sie mit Ideen und Feedback immer unterstützt haben. So wagten sie schließlich den Schritt zum eigenen Foodtruck und gaben dafür ihre Jobs mit guten Karriereaussichten auf.

Wie seid ihr auf die Idee zu einem Foodtruck gekommen?

Wir sind Daniela & Jenny und seit 9. April 2015 stolze Besitzer unseres Foodtrucks. Es ist das Modell Manhatten: Ein Fiat Ducato mit Kofferaufsatz, umgebaut und ausgestaltet von Roka. Kennengelernt haben wir uns bei der Arbeit für einen großen Konzern und hier entstand auch die Idee zu unserem Truck und dem Konzept: Leckerleichte Speisen für die Münchner Büroparks. Raus aus dem Büro, rein in den Truck! „Now Or Never - I Dare U!“ Das steht nicht nur für unseren Namen (nonidu), sondern ist unsere Lebenseinstellung. Wenn wir den Traum nicht jetzt verwirklichen, wann denn dann?

Daniela und Jenny von nonidu

Daniela (links) und Jenny (rechts) sieht man die Begeisterung für ihren neuen Foodtruck an. Foto: © nonidu

Könnt ihr bitte kurz erzählen was ihr in eurem Foodtruck anbietet?

Unser Angebot umfasst Suppen, Salate und Pausenbrote. Alles Klassiker, aber immer etwas anders. Durch viel Gemüse ist vieles vegetarisch oder auch vegan, aber wir haben auch ein köstliches Chili con Carne mit Cola und Kakao auf der Karte.

Bietet ihr ein spezielles Produkt an oder eher eine größere Palette an Gerichten?

Wir haben eine größere leckerleichte Palette an Produkten: Supis (so super, was man aus Suppe alles machen kann), Salate (die ersten Salate, die satt machen), Senfichs (das Brot mit Senf-Dill-Aufstrich) und unsere Guties (gönn dir was süßes Gutes). Selbstverständlich haben wir auch mittags Drinks dabei :-)

Auszug aus der aktuellen Karte:

  • Rote Linsensuppe mit, Apfel, Süßkartoffel und Chilischoten - süß & scharf
  • Chili con carne mit Cola & Kakao - mild & toll
  • Quinoa-Salat mit Süßkartoffel, Petersilie und Minze - sommerlich & frisch
  • Cake Pop Fruity: Vanillekuchen mit Himbeeren und Zartbitter - süß & yummy
Daniela und Jenny sind mit ihrem
Foodtruck nonidu in München unterwegs.

Worauf seid ihr besonders stolz?

Wir sind ganz besonders stolz auf unsere Freunde, die uns tatkräftig mit tollen Ideen und Diskussionen über die ganze Vorbereitungszeit und darüber hinaus unterstützt haben. Wir lieben unseren wunderschönen Truck (Danke an Agnes & Susa & an das Roka-Team) und freuen uns über die sensationelle Kooperation mit dem Münchner Restaurant Merlins und ihrem Chefkoch Jean.

Fahrt ihr mittags oder abends eine Tour?

Aktuell stehen wir mittags an je einem Standort (Büropark) mit unserem Foodtruck in München. Wir wechseln von Tag zu Tag, aber an jedem gleichen Wochentag sind wir am selben Ort – immer von 11 bis 14 Uhr.

Wie häufig seid ihr auf Foodtruck- oder Streetfood-Events?

So häufig es uns möglich ist. Weiter entfernte Festivals sind schwieriger zu planen, aber bis Nürnberg ist das auf jeden Fall drin. Im Juni sind wir auch mal in Frankfurt – wir beide kommen ursprünglich aus dem Rhein-Main-Gebiet.

nonidu in Nürnberg unterwegs

nonidu hatte das Foodtruck-Debüt auf dem 6. Foodtruck RoundUp in Nürnberg. Foto: © Daniel Bendl / Nürnberg und so (cc)

Habt ihr einen gastronomischen Hintergrund?

Nein, wir sind beide Betriebswirte. Wir essen sehr gerne, probieren immer wieder andere Restaurants aus und überlegen uns gerne neue Rezepte, gekocht wird aber nicht von uns: Durch die Kooperation mit Merlins sind wir und somit unsere Kunden bestens versorgt und die Speisen in guten Händen.

Was waren die größten Hürden auf dem Weg zum Foodtruck?

Zeitaufwendig waren in erster Linie gar nicht mal die Fragen zum ‚Food Truck‘ bzw. die Informationbeschaffung dazu, sondern allgemein der Weg in die Selbstständigkeit, Wartezeiten, die nicht von Anfang an klar waren, aufeinanderfolgende Anträge usw., die den weiteren Plan bestimmten,...

Wir hatten und haben allerdings eine tolle Betreuung durch unseren Steuerberater, der uns bei den wichtigen Themen an die Hand genommen hat. Ohne die professionelle Unterstützung durch das Roka-Team bei der Planung des Foodtrucks hätten wir es zweifellos nicht so einfach gehabt.

Könnt ihr autark arbeiten oder benötigt ihr externen Strom?

Innenansicht nonidu

... wie es so in einem Foodtruck zugeht. Foto: © Daniel Bendl / Nürnberg und so (cc)

Wir können durch einen neuartigen Stromgenerator autark arbeiten. Er ist super leise, einfach einzuschalten und befindet sich unter dem Truck. Seine Energie zieht er aus Gasflaschen.

Für Kühlschränke, Kühlvitrine (unsere Fußbodenheizung im Winter) und Licht benötigen wir Strom (über Generator oder per Stromkabel), die Kochplatten und Bain-Maries (Speisewärmer) sind gasbetrieben.

Was würdet ihr beruflich machen, wenn ihr keinen Foodtruck hättet?

Wir haben erst kürzlich unsere guten Jobs, trotz weiterhin guter Karriereaussichten, aufgegeben, es gibt also keinen Gedanken an “Was wäre wenn”... :-)

Weitere Trucks findet ihr auch in der Foodtrucks Deutschland App für euer Smartphone. Die Foodtruck Deutschland App: Welche Foodtrucks sind dabei? Wo finde ich die Trucks? Wer steckt hinter der App-Entwicklung.

Weitere aktuelle Artikel zu Foodtrucks aus München

Münchner Foodtruck „Die intolerante Isi“ im Gespräch
Der Münchner Foodtruck für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten. Die Idee und das Konzept von Isabella Hener zu laktosefrei, glutenfrei, fructosearm und vegan.

Eindrücke vom ersten Foodtruck Festival in München
Etwa 6.000 Besucher feierten die Foodtrucks und Streetfood Gastronomen in München. Der Viehhof im legendären Schlachthofgelände war am Sonntag Treffpunkt der bayerischen Foodtruck Szene.

Blog abonnieren
'Nürnberg und so' Blogfeed abonnieren

Zusätzlich zu dem Podcast stellt 'Nürnberg und so' auch immer wieder begleitende Geschichten und Informationen aus der Metropolregion Nürnberg vor.

Blog-Artikel als RSS Feed abonnieren

Du willst nichts verpassen?
Anmeldung E-Mail Newsletter 'Nürnberg und so'

Anmeldung zum E-Mail Newsletter

Sätze für die Ewigkeit
Podcast Nürnberg und so
Gibt es so was auch für Senioren?
Daniel Bendl in Sendung No. 6
Es gibt noch viel zu viel Frontalunterricht in unseren Schulen.
Markus Bölling in Sendung No. 19
Ein neues Gehege für den Mountain Lion.
Markus Wolf in Sendung No. 18
Letzte Podcast Sendungen
Nürnberg und so

Jörg Korinek / Podcast-Sendung No. 32

Veröffentlicht am 05.05.2015

Den geborenen Göppinger lockte ein Praktikum in die Frankenmetropole. Dem Weg zum Informatik-Studium gingen einige bundesweite Schulaufenthalte voraus, bei denen er Orientierung gewann und diverse…

zur Sendung No. 32

Roland Rosenbauer / Podcast-Sendung No. 31

Veröffentlicht am 11.02.2015

Aus Cadolzburg kommend, finanzierte er sich mit dem "Ruf der Unendlichkeit" oder der "Rache des Knochenmannes" seine Schulzeit. Trotz BWL Studium landete er schließlich beim Jugendfunk des…

zur Sendung No. 31

Aktuelle Magazin-Artikel
Nürnberg und so

Ein Prosit auf der Gasse: Die Wirtschaft „zum Stabius“

Veröffentlicht am 09.07.2018

Eckkneipen gab es auch vor 100 Jahren in Nürnberg en masse. Bei manchen bekam man den kühlen Gerstensaft gleich aus dem Fenster auf den Gehsteig gereicht – so auch in der Wirtschaft „zum…

weiterlesen

Vorbote der Verstädterung: Das Haus Schweinauer Hauptstraße 71

Veröffentlicht am 25.06.2018

Noch vor seiner Eingemeindung nach Nürnberg entwickelte sich Schweinau Ende des 19. Jahrhunderts zu einer stadtähnlichen Großgemeinde. Steingewordener Zeuge dieses Wandels ist das Haus Schweinauer…

weiterlesen

Weltstädtische Fassade: Das Jugendstilhaus Humboldtstraße 111

Veröffentlicht am 11.06.2018

An der Humboldtstraße, einer der edelsten Straßenzüge der Nürnberger Südstadt, entstand vor rund einem Jahrhundert weltstädtische Baukunst. Das Haus mit der Nr. 111 bietet Jugendstil vom…

weiterlesen

Das große „J“ an der Ecke: Die Weiß’schen Wohnhäuser in St. Jobst

Veröffentlicht am 28.05.2018

In den 1930er Jahren war der Nürnberger Stadtteil St. Jobst ein locker bebauter Vorort. Die Verstädterung verdrängte das Grün, brachte aber interessante Architektur hervor, etwa die…

weiterlesen