Podcast-Sendung No. 3 mit Sebastian Wolf

Sendung No. 3, veröffentlicht am 30. Oktober 2012 von Daniel und Markus / Google+
Portrait Sebastian Wolf

Sebastian Wolf, der ein Schwein komplett zerlegen kann und der einem Samurai Tränen der Rührung entlocken könnte, wenn dieser seine Küchenmesser sehen würde.

Wir waren zu Gast bei Sebastian Wolf im Nürnberger Stadtteil Gaismannshof.

Unser heutiger Gast ist gelernter Koch und hat seine erste Million Gäste in der Messe Nürnberg verköstigt, bevor er sich seine Hörner im Schlosshotel Ludwigsburg abgestoßen hat. Hier ist der Mann, der ein Schwein komplett zerlegen kann und der einem Samurai Tränen der Rührung entlocken könnte, wenn dieser seine Küchenmesser sehen würde. Hier ist der Küchenchef Sebastian Wolf.

Wir waren zu Gast bei Sebastian Wolf im Nürnberger Stadtteil Gaismannshof. Als wir an Sebastians Wolfs Arbeitsplatz ankamen und er uns die Tür öffnete fragte Daniel frei raus, was es denn heute feines gibt. Auf ein belegtes Brötchen spekulierend, sah er den Nürnberger Küchenchef im nächsten Augenblick in der Küche verschwinden, wir sollen doch schon mal hoch ins Büro gehen und unsere Technik aufbauen.

Roulade, Spätzle einem Klecks Sahne sowie einer liebevoll aufgefächerten Birnenscheibe

Daniels Kleinigkeit

Daniel rief noch hinterher, dass es nur eine Kleinigkeit sein müsse und wenige Minuten später erschien Sebastian nebst Teller mit Roulade, Spätzle einem Klecks Sahne sowie einer liebevoll aufgefächerten Birnenscheibe und wünschte einen guten Appetit. Markus hatte keinen Hunger und konnte damit in aller Ruhe alleine Mikrofone, Mischpult und MacBook aufbauen. Bevor wir mit Sendung No. 3 beginnen konnten erhielten wir noch eine Küchenführung, sahen große Töpfe, bestaunten riesige Räucheröfen, froren in diversen Kühlkammern, bewunderten die hauseigene Metzgerei und erfuhren interessante Details über die Abläufe in einer Nürnberger Profi-Cater-Küche.

Gleich zu Beginn der Sendung ging es richtig scharf zur Sache – die Messer aus Damast-Stahl sind dem Herzblut-Koch heilig und bleiben zu Hause. Sebastian schilderte, wie er es mit seinem Küchenteam meistert, selbst große Mengen von Speisen rechtzeitig auf die Tische zu navigieren. Zwischendurch könnt ihr unter Umständen ein plötzliches dezentes Brummen im Hintergrund vernehmen. Dies waren die Klimaaggregate im Dachgeschoss über uns für die Kühlräume der Küche im Keller. Wir bitten dies zu entschuldigen.

Microfone, leere Teller, Kaffee, Tee

Ein kleiner Einblick in unsere Sendung

Weiter ging es mit einem kurzen Philosophie-Austausch zum Thema Slow-Cooking sowie den Einkauf. Hierbei legt Sebastian großen Wert auf regionale Produkte und sucht die Bauern und Händler sehr genau aus. Wir sprachen außerdem über Geschmacksgewohnheiten und -verstärker und begaben uns auf eine kulinarische Reise durch die internationale Küche, streiften kurz das Thema Fernsehköche und amüsierten uns über eine Anekdote zu einer chinesischen Delegation, welche vor lauter Hunger die Dekoration gegessen haben.

Kurzum eine rundum kulinarische Sendung. Holt euch zur Sicherheit etwas zu essen.

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