„Wir wollen alles!“ - Erlanger homunculus-Verlag „sticht in See“

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homunculus-Verlag Erlangen

Philip Krömer (links) und Joseph F. E. Reinthaler (rechts) – Junge Literaturstudierende haben in Erlangen den neuen homunculus-Verlag gegründet. Niveauvolle Inhalte sollen wieder Spaß machen. Foto: © Susanne Berg / Nürnberg und so (cc)

Vier junge Literaturstudierende haben in Erlangen den neuen homunculus-Verlag gegründet. Sie werfen alle bisherigen Wahrheiten über den Haufen und planen schön gestaltete Bücher, deren niveauvolle Inhalte wieder Spaß machen sollen, übersetzen Krimiklassiker neu und wollen auch der Literaturgeschichte eine neue Facette hinzufügen.

Zum ambitionierten Programm gehören außerdem E-Books, ein literarisches Trumpfkartenspiel sowie die zeitenübergreifende Literaturzeitschrift „Seitenstechen“. Für die erste Ausgabe mit dem Motto „Seefahren macht besser“ sammelten die GründerInnen bis 20. Juli über 1.000 Euro Startkapital auf der Plattform startnext.de ein. Ein Spaziergespräch durch Erlangens Innenstadt mit Philip Krömer (PK) und Joseph F. E. Reinthaler (JR).

Wie seid Ihr auf die verrückte Idee gekommen, in der heutigen Zeit noch einen Verlag zu gründen und dann auch noch mit Tiefgang?

PK: Ich glaube nicht, dass man verrückt sein muss, man muss einfach eine gewisse Portion an Risikobereitschaft und Realismus mitbringen. Und natürlich technische Innovationen, da tun wir uns ja auch um, was E-Book-Publishing angeht.

Heißt das, Ihr wollt beides machen, also Print- und E-Book?

PK: Ja, es wird in unserem Verlag gleichberechtigt sein. Nach den Tendenzen mit steigendem E-Book-Absatz denke ich, dass das E-Book Zukunft haben wird. Man kann einfach die technischen Errungenschaften und Vorteile nicht leugnen. Es wird auf jeden Fall fester Bestandteil des Buchmarktes sein.

„Was macht denn ein Autor eigentlich?“

Was war der auslösende Gedanke für Euch, einen Verlag zu gründen. Ihr studiert beide noch oder?

PK: Wir studieren alle noch.

Ihr studiert Buchwissenschaft oder Literatur?

PK: Buchwissenschaft haben wir schon hinter uns und jetzt studieren wir alle was mit Literatur. Ich studiere Germanistik, Joseph studiert, wie heißt das?

JR: Intermediale und interkulturelle Literaturstudien, ein Wahnsinnstitel.

PK: Im Endeffekt ist es auch Germanistik, bloß mit mehr Komparatistik.

JR: …und mit einem schöneren Titel (lacht).

Und warum die Verlagsgründung?

PK: Man muss sich einfach fragen, was man mit seiner Zukunft anfangen will, wenn man Germanistik studiert. Das ist eines von den Studienfächern, bei denen 99 Prozent nachher als Quereinsteiger in komplett andere Jobs gehen. Wir wussten, dass wir auf jeden Fall was mit Literatur machen wollen, weil wir beide ja auch selber schreiben. Joseph ist da schon etwas erfolgreicher, er hat mal den Open Mike gewonnen und sitzt da einigermaßen fest im Sattel, aber das ist nur ein Standbein. Vom Schreiben, besonders, wenn man etwas avantgardistisch herangeht, kann man sich nicht von Null auf Hundert über Wasser halten. Deswegen haben wir uns gedacht, wir machen noch ein zweites Standbein dazu: Wir gründen einen Verlag. Und dann nehmen wir noch ein weiteres Standbein dazu; E-Book-Publishing. Eine E-Book-Trennsoftware haben wir auch entwickelt und dazu kommt noch eine Literaturzeitschrift. Wir versuchen, uns so breit wie möglich aufzustellen, um möglichst sicher zu stehen.

JR: In Anbetracht der Flut an Eigenpublikationen auf Amazon stellt sich die Frage, wo der Mehrwert der verlegerischen Arbeit ist. Das sind jeden Tag spannende Aufgaben, wenn man selbst verlegt.

Erlangener Schlossgarten Blumen

„Ich finde, Du bist immer so fotogen vor Blumen“, sagt Joseph F. E. Reinthaler zu Philip Krömer, beide Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region. (In Erlangens Schlossgarten). Foto: © Susanne Berg / Nürnberg und so (cc)

Wir gehen weiter in Richtung Botanischem Garten.

Wann habt Ihr den Verlag gegründet?

PK: Wir haben ihn Anfang des Jahres gegründet, aber wir arbeiten schon länger daran, die ganzen Publikationen zusammenzutragen und vorzubereiten.

JR: Unser Printprogramm sieht nur hochwertige Ausgaben vor. Es wird kein Taschenbuchprogramm geben, da das für uns als Gebrauchsausgabe durch das E-Book ersetzbar ist. Das E-Book ersetzt unserer Meinung nach nicht die Printausgabe, es ist nur ein zusätzlicher Markt. Die Zahlen bestätigen das auch: Die Hardcoververkäufe steigen, gleichzeitig aber auch die E-Book-Verkäufe, während die Taschenbuchausgaben im Absatz etwas sinken. Ich glaube, das ist die Chance des gedruckten Buches, die Chance, schöne Ausgaben zu machen. Ich könnt‘ mir gut vorstellen, dass die € 2,99 Ausgabe im E-Book aufgeht. Ich seh‘ da keine Konkurrenz zum gut gemachten, typografisch aufwändigen Buch.

Welches Programm ist geplant?

PK: Es wird ja gerne behauptet, Literatur sei Arbeit und mache keinen Spaß. Bei uns ist das anders. Wir wollen literarisch anspruchsvolle Texte verlegen, die aber auch lesbar sind und Unterhaltungswert haben.

JR: Zum Beispiel bringen wir bekannte, aber auch vergessene Krimiautoren heraus und stellen die in mehreren Bänden „KriminalgeschichteN“ so zusammen, dass wir die Entwicklung des Krimis zum marktführenden Genre aufzeigen können. Krimis, die das Genre einen Schritt weitergebracht haben. Oder auch „Die schlimme Botschaft“ von Carl Einstein. Der wurde von den Behörden verfolgt und von den Nazis in den Freitod getrieben und ist dann völlig in Vergessenheit geraten. Wir bringen dieses satirische Drama mit umfangreichem Material über seine Zensur und seinen Weg in die Vergessenheit neu heraus.

PK: Außerdem wird es eine E-Book-Ausgabe dreier Kurzromane Klabunds geben.

Warum?

PK: Weil wir einen Zugang zu seinem Werk schaffen und in seine thematische Vielfalt einführen wollen. Klabund ist wie Einstein heute nur eine Randnotiz der Literaturgeschichte, dabei ist er einer der interessantesten Autoren der literarischen Moderne und ebenfalls zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Ein großer Stilist.

Was haben Eure KommilitonInnen zur Verlagsgründung gesagt, haben sie gestaunt, Euch bewundert oder den Vogel gezeigt?

JR: Philip, hat uns jemand beschimpft?

PK: Nein. Es ist ja grundsätzlich so, dass viele im Literaturstudium drin sitzen, die das nicht so mit Herz studieren wie wir vielleicht. Aber alle waren ganz begeistert, alle unsere Bekannten stehen hinter dem Projekt und verfolgen das sehr interessiert.

JR: Für unsere eigenen Veröffentlichungen als Schriftsteller hatten wir immer so das Credo, du machst Texte, nicht Bücher. Was aber falsch ist, denn natürlich darf man auch mal schimpfen über eine Typografie oder wenn das Cover nicht gefällt. Aber letztendlich ist das Verlagsarbeit. Was allerdings wieder aufgelöst wird in der heutigen Mediendiskussion, die die Verantwortung des Autors auch gegenüber dem eigenen Medium, dem Text, sieht. Ich glaube, dass es interessant ist, die gesamten Erfahrungen zu haben.

Das heißt, Ihr seht Eure Arbeit als Gesamtkunstwerk?

JR: Ich glaube schon. Ich glaube, es ist nicht richtig, wenn man sagt, der Autor ist nur verantwortlich für die Texte, oder? Ich glaub‘, der macht Bücher oder was macht der?

PK: Alles. Wir werden auf jeden Fall alles machen.

JR: Ja und genau das ist der Reiz daran.

Erlanger Schlossgarten

Verleger unterwegs im Schlossgarten Erlangen. Foto: © Susanne Berg / Nürnberg und so (cc)

JR: Was wir momentan sehr intensiv betreiben, ist übersetzen. Wir drucken auf keinen Fall eine alte Übersetzung.

PK: Weil die oft mangelhaft oder gekürzt sind.

JR: Der Übersetzer hatte damals, etwa vor 1900, noch jede Menge Freiheiten, da ging es nicht um Exaktheit. Wenn er einen Abschnitt unmoralisch fand, verschwand der halt oder wenn er der Meinung war, das hätte er aber besser geschrieben, steht das jetzt eben ganz anders da.

Das heißt, Ihr übersetzt selbst oder lasst Ihr übersetzen?

JR: Wir übersetzen tatsächlich selbst, aber wir nehmen uns zeitgenössische Übersetzungen aus Gründen der Authentizität heraus und ackern die dann wirklich Satz für Satz durch.

Warum eine Zeitschrift und wie kamt Ihr auf das Motto der ersten Ausgabe „Seefahren macht besser“?

PK: Das Motto oder das Thema eignet sich einfach perfekt für das Konzept der Zeitschrift, die diachrone Textzusammenstellung. Also Texte aller Epochen zusammengenommen, Klassiker und Gegenwartsautoren, auch um zu zeigen, dass Literatur zeitenübergreifend sein kann und immer Gültigkeit hat.

JR: Sich aber auch verändert natürlich…

PK: Genau, deshalb nehmen wir aus allen Zeiten Texte rein. Was war nochmal die Frage?

Niveauvolle Inhalte sollen wieder Spaß machen – Die Kulturschaffenden der Region werden selbst aktiv.

Warum die Zeitschrift und warum das Thema?

PK: Das Thema, genau. Ich glaube, Seefahrt passt einfach perfekt, denn Seefahrt hat die Leute immer interessiert und wird sie immer interessieren. Es gibt hunderttausend Herangehensweisen, wie man über Seefahrt schreiben kann. Ob naiv-romantisch oder abstrakt, mehr als Sehnsuchtsort oder mehr als Naturgewalt. Bei den über 100 Einsendungen, die wir bis jetzt bekommen haben, konnten wir schon die verschiedensten Herangehensweisen feststellen. Wir werden das Ganze noch mit alten Klassikern, aber auch Autoren des 20. Jahrhunderts aufpeppen und am Ende gibt das ein Panorama der gesamten Literatur. Das ist eben für den ganzen Verlag unser Konzept, wir wollen nicht nur eine Nische abdecken. Wir wollen alles. Schauen wir mal, dass das Beste dabei heraus kommt.

JR: Alles ist vielleicht zu viel gesagt…

PK: Ja, alles jetzt nicht…

JR: …Zeit als Faktor, der aber ständig überwunden wird in der Literatur. Anders als die Taschenbücher, die oft nur ein halbes Jahr aufliegen und dann verschwinden. Es gibt daneben einen Pool, der anscheinend funktioniert und kontinuierlich lesenswert bleibt. Auch wenn man das als moderner Mensch anders liest. Und das ist ein tolles Konzept. Finde ich (lacht), das bisher in der Literatur- oder Zeitschriftenlandschaft noch nicht in der Form praktiziert wurde.

Mir gefällt Euer Konzept auch deshalb gut, weil über die guten Bücher der letzten Jahrzehnte sonst kein Mensch mehr spricht.

PK: Ja, man muss natürlich eine gewisse Auswahl treffen.

JR: Das Vokabular ist dabei das Problem. Alles, was zehn Jahre alt ist, wird gleich zum Klassiker erklärt und bekommt den Beigeschmack von Schullektüre. Entweder es verschwindet innerhalb eines halben Jahres oder wird zum Klassiker. Ich glaube, so funktioniert Literatur eben nicht.

PK: Da braucht es eben Leute, die sich darum bemühen, dass die Sachen auch wieder auftauchen.

JR: Ja, aber immer im zeitgenössischen Kontext. Wir werden keine Ausgabe herausbringen, auf der vorne auf dem Cover Caspar David Friedrich pappt, um es dann mit dem Label „Klassiker“ zu versehen.

PK: Zu der Frage, wieso eine Zeitschrift? Das Hauptargument für uns ist – weil wir es machen wollen. Unser neuartiges Konzept ist „Literatur für alle Zeiten“. Außerdem haben wir vor, zukünftig in unserem Verlag auch Gegenwartsautoren zu veröffentlichen. Und mit unserer Zeitschrift halten wir schon mal die Augen offen.

Erlangen Spielplatz

„Solange wir nicht auf die Babyschaukel gehen müssen…“ (Auf dem Spielplatz am Bohlenplatz). Foto: © Susanne Berg / Nürnberg und so (cc)

Hattet Ihr mit dem Seefahrer-Motto auch das Konzept der Heldenreise im Hinterkopf? Also Held bricht auf und muss Abenteuer bestehen?

JR: …klassische Aventure… So auf der Meta-Ebene?

Ja, von mir aus auch auf der Meta-Ebene.

PK: Ich glaube, das Hauptargument ist tatsächlich, dass es sich perfekt für unser Verlagskonzept eignet.

JR: Komm und weil wir alle verkappte Fans von Abenteuerliteratur sind…

PK: Es ist halt so ein schönes altes Motiv, die Seefahrt, und letztlich hat jeder einen Bezug dazu.

JR: Irgendwo haben wir doch alle romantische Gefühle…

PK: Ja ich glaube wirklich, dass das ein typisch deutsches Ding ist, diese Seefahrerromantik.

Kroatien ist auch eine große Seefahrernation…

JR: Es wird aber kein romantischer Band werden.

PK: Nein, wir versuchen auf jeden Fall, viel abzudecken. Es wird ein sehr bunter Strauß.

Wie ist die Qualität der Einsendungen für Euer erstes Heft?

PK: Bei manchen weiß man, woran man ist, wenn man den ersten Satz liest, aber es sind auch häufig sehr gute Sachen darunter.

JR: Vom Bundesverdienstkreuzträger über den Bachmannpreisträger bis zur 14jährigen Nachwuchsschriftstellerin ist alles dabei. Bunter geht’s gar nicht.

PK: Wir haben auch bis jetzt wirklich jeden Text gelesen. Wir geben jedem eine Chance, denn auch ein Bachmannpreis ist nicht das wichtigste Kriterium für uns. Wir schauen einfach, was uns gefällt.

Gab es Überraschungen, schlechte Texte von bekannten AutorInnen oder super gute von Unbekannten?

PK: Mir ist aufgefallen, dass die etablierten Autoren auch wirklich ihr Handwerk verstehen.

Erlangen Brazil Marquardstraße

Ziel der heutigen „Seefahrt“ durch Erlangen ist die Lieblingskneipe der beiden: das Brazil in der Marquardstraße. Foto: © Susanne Berg / Nürnberg und so (cc)

JR: Wäre auch ein bisschen komisch, wenn es anders wäre.

PK: Aber es waren auch viele gute Texte von wenig bis gar nicht bekannten Autoren dabei.

Ihr habt Euch für die erste Ausgabe Eurer Zeitschrift „Seitenstechen“ bei der Crowfunding-Plattform Startnext angemeldet, warum?

PK: Wir versuchen, unsere Zeitschrift per Crowdfunding zu finanzieren, weil eine Literaturzeitschrift niemals wirtschaftlich sein kann, das wird jeder Herausgeber einer Literaturzeitschrift bestätigen; deswegen eine Finanzierung über die Community.

Nur die erste Ausgabe?

PK: Nur die erste Ausgabe. Wir hoffen natürlich, dass die zweite Ausgabe mit den Einnahmen der ersten finanziert werden kann, aber wir haben natürlich auch noch andere Konzepte in Aussicht. So werden wir uns z. B. um Kulturförderung bemühen. Aber dazu müssen wir erst einmal öffentlich aufgetreten sein.

Mehr zur Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region Nürnberg erfahrt ihr in unserem Themenschwerpunkt „Kultur- und Kreativwirtschaft

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