Wer war Austin-Healey und warum gewinnt ein Engländer in Nürnberg?

Aktualisiert am 04. Februar 2019 von
ADAC Ralley Süd

Auch eine Art Beifahrer. Foto: © Sebastian Müller / Nürnberg und so (cc)

Ende Juli lud der 1. Nürnberger Automobil Club 1919 e.V. zur 17. ADAC Süd Rallye Historic ein. Die Zielfahrt endete am Jakobsplatz in der Nürnberger Altstadt. Dort, trotz des heftigen Windes, stellten sich über fünfzig Fahrzeuge zur Schau aus. Die Süd Rallye, eine aus den 70er Jahren stammende „scharfe Rallye“, wurde zur Gleichmäßigkeit umfunktioniert um die Tradition weiter zu führen.

Am Samstag gab es um 14 Uhr einen Concours de Elegance durch die Fußgängerzone. Angeführt und kontrolliert durch die Polizei durchfuhr man die verkehrsberuhigten Straßen bis zur Lorenzkirche. Danach ging es auf den öffentlichen Straßen zum ersten Punkt der Rallye nach Diepersdorf. In der Sportgaststätte des SpVgg Diepersdorf hielt der 1. Vorsitzende Rudolf Huttner die Fahrerbesprechung ab. Weiter ging es zur ersten Prüfung nach Feucht an den Tower. Von dort dann wieder in die Südstadt zum Mercedes Autohaus Moll.

Fa. Moll

Stop beim Autohaus Moll in der Südstadt. Foto: © Sebastian Müller / Nürnberg und so (cc)

Auch hier galt es für die Fahrer eine Prüfung zu absolvieren. Um den ersten Veranstaltungstag abzurunden, stand ein warmes Buffet zur Stärkung bereit. Die ersten Pokale wurden hier für die schönsten Oldtimer verteilt. Den ersten Platz holte sich ein Austin-Healey 3000 aus dem Jahr 1967. Auch der zweite Platz ging an einen Engländer, einen Jaguar E-Typ aus dem gleichen Baujahr. Als Drittplatzierter kam ein aus dem ehemaligen Osten stammender Wartburg 311 in den Pokalgenuss.

Jakobsplatz

Am Jakobsplatz. Foto: © Sebastian Müller / Nürnberg und so (cc)

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der großen Süd Rallye. Man startete bei Reifen Lorenz in der Nopitschstrasse. Um 9:01 Uhr überfuhr der erste Wagen die Startlinie, um auf die Reise zu gehen. Nochmals durch die Südstadt in die Gartenstadt und dann in Richtung Feucht / Altdorf, um das Stadtgebiet zu verlassen.

Dem Roadbook folgend führte die Fahrt auf Bundes und Nebenstraßen durch die Hersbrucker Schweiz. Diverse Prüfungen standen bis zur Mittagspause an. Unter anderem wurde noch vor der Pause der Happurger Berg befahren. Nicht auf Bestzeit, sondern gleichmäßig!

In der Mittagspause, im Weißen Lamm in Engelthal gab es dann auch schon die ersten Ergebnisse. Danke an unsere Zeitnehmer und den Koordinator Stefan Zimmermann. Bei gutem Essen und toller Bewirtung stärkte man sich für den Nachmittag.

Reifen Lorenz

Reifen Lorenz in der Nopitschstrasse. Foto: © Sebastian Müller / Nürnberg und so (cc)

Der Start in Engelthal hielt eine Gleichmäßigkeitsprüfung bereit, welche wiederum am Happurger Berg endete. Hier galt es die Herausforderung zu meistern die Zeit vom Vormittag exakt zu wiederholen. Kreuz und Quer ging es schließlich langsam wieder in Richtung Nürnberg. Über Altdorf und Lauf kam man über Heroldsberg in den Norden Nürnbergs. Dort lag dann auch das Ziel im Ofenwerk – Ort der letzten Prüfung.

Im Ofenwerk wurde zur Siegerehrung Kaffee und Kuchen gereicht und die Zeitnehmer werteten Dank elektronischer Hilfsmittel zügig die Etappenziele aus. Rudolf Huttner bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Kommen sowie die vorschriftsmäßige Rallye.

Weitere Informationen zu alten Autos, Motorsport findet Ihr auch auf der Homepage des 1. Nürnberger Automobil Club 1919 e.V.

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