Kulturtipps für den Februar 2016

Veröffentlicht am von
Fest der Liebe

Zwei Hartjungs als Aphrodisiakum. Foto: © Ullrich / Stanke

Philosophie, Kunst, Konzerte. Bennis Kulturempfehlungen im Februar 2016 für Nürnberg und so.

“Welt?!” - Diskussion im philosophischen Salon

1. Februar

Treffen sich ein Physiker und ein Theologe. Was wie ein Witz beginnt, endet hoffentlich in einer interessanten Diskussion. So verhandelt man am 1. Februar im “Philosophischen Salon” (Restaurant “Zeitlos” im eckstein, Burgstr. 1-3) die Frage, ob wir in der “besten aller möglichen Welten” (Leibniz) leben oder ob nicht eigentlich tiefe Skepsis gegenüber dieser These (wie z.B. in Voltaires Roman “Candide”) angebracht ist. Letztlich geht es auch um die Frage: “Ist die Welt noch zu retten?”

Es sprechen Prof. Dr. Bernd Schmidt, Physiker und der Theologe Willi Stöhr. Beginn ist 19.30 Uhr, Eintritt 5 bzw. 3 Euro. Weitere Infos.

Ausstellung Boys on Aphrodite, Akademie Galerie auf AEG

3. Februar

Der Besuch des AEG-Geländes lohnt nicht nur beim großen Kunstevent “Offen auf AEG”. Zuvor in der Nürnberger Innenstadt zu finden, zeigt die Akademie Galerie Nürnberg (Halle 13) seit 2013 regelmäßig Ausstellungen von Studierenden und Absolventen der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.

Am 3. Februar um 19 Uhr eröffnet die Ausstellung “Boys on Aphrodite” mit den beiden Meisterschülern Marco Stanke und Michael Ullrich. Es geht um ein Miteinander der beiden Kunstformen Malerei und Fotografie, eine Installation unter dem Banner “Bildende Kunst als Aphrodisiakum”. Marco und Michael sind übrigens Teil der Band Hartjungs, die befreundet sind mit Jürgen Teller (Namedropping # 1) und bei Vivienne Westwood (Namedropping # 2) den Soundtrack für deren Modeschau bei der Pariser Fashion Week 2015 geben durften.

Zur Facebook-Veranstaltung.

Die Hartjungs durchstreifen neues musikalisches Gefilde.

The Angelcy / Hannah Grosch, MUZ

24. Februar

Ein feines Konzert-Doppel zum Ende des kurzen Monats: Am Mittwoch, 24. Februar, treffen The Angelcy aus Tel Aviv, Israel auf die Nürnberger Band Schleuse. The Angelcy transportieren auf ihrem Erstlingswerk “Exit Inside” mit Klezmer-befeuertem Indie ihre friedvolle Message und touren seit geraumer Zeit durch Europa.

Der Support Schleuse hat vergangenes Jahr das Album “Waterfalls” veröffentlicht, auf dem sie den Folk weiter Richtung Rock dehnen.

Update: Statt wie ursprünglich geplant Schleuse spielen nun Hannah Grosch als Support.

Einlass ist um 20 Uhr, Tickets für 8 Euro im VVK bzw. 11 Euro an der AK. Zur Facebook-Veranstaltung.

The Angelcy - My Baby Boy

Hannah Grosch - Tangible

Weitere Artikel zum Thema Kultur findet ihr auf unserer Themenseite Kultur- und Kreativwirtschaft.

Blog abonnieren
'Nürnberg und so' Blogfeed abonnieren

Zusätzlich zu dem Podcast stellt 'Nürnberg und so' auch immer wieder begleitende Geschichten und Informationen aus der Metropolregion Nürnberg vor.

Blog-Artikel als RSS Feed abonnieren

Du willst nichts verpassen?
Anmeldung E-Mail Newsletter 'Nürnberg und so'

Anmeldung zum E-Mail Newsletter

Sätze für die Ewigkeit
Podcast Nürnberg und so
Du brauchst den unbedingten Willen es durchzuziehen.
Jan Hagemann in Sendung No. 23
Scampis-Gehirn – der Geschmacksträger, der dafür verantwortlich ist, dass eine Paella wie eine Paella schmeckt.
Wolfgang Kießling in Sendung No. 11
Wenn du dich traust ins Publikum zu zwinkern, dann gewinnst du auch.
Susanne Spitz in Sendung No. 24
Letzte Podcast Sendungen
Nürnberg und so

Jörg Korinek / Podcast-Sendung No. 32

Veröffentlicht am 05.05.2015

Den geborenen Göppinger lockte ein Praktikum in die Frankenmetropole. Dem Weg zum Informatik-Studium gingen einige bundesweite Schulaufenthalte voraus, bei denen er Orientierung gewann und diverse…

zur Sendung No. 32

Roland Rosenbauer / Podcast-Sendung No. 31

Veröffentlicht am 11.02.2015

Aus Cadolzburg kommend, finanzierte er sich mit dem "Ruf der Unendlichkeit" oder der "Rache des Knochenmannes" seine Schulzeit. Trotz BWL Studium landete er schließlich beim Jugendfunk des…

zur Sendung No. 31

Aktuelle Magazin-Artikel
Nürnberg und so

Weltstädtische Fassade: Das Jugendstilhaus Humboldtstraße 111

Veröffentlicht am 11.06.2018

An der Humboldtstraße, einer der edelsten Straßenzüge der Nürnberger Südstadt, entstand vor rund einem Jahrhundert weltstädtische Baukunst. Das Haus mit der Nr. 111 bietet Jugendstil vom…

weiterlesen

Das große „J“ an der Ecke: Die Weiß’schen Wohnhäuser in St. Jobst

Veröffentlicht am 28.05.2018

In den 1930er Jahren war der Nürnberger Stadtteil St. Jobst ein locker bebauter Vorort. Die Verstädterung verdrängte das Grün, brachte aber interessante Architektur hervor, etwa die…

weiterlesen

Pracht über der Pegnitz: Mietspaläste an der Hochstraße

Veröffentlicht am 14.05.2018

Um 1900 war die Hochstraße über der Pegnitz ein „In-Viertel“ für jene, die Geschmack und Geld besaßen. Noch heute zeugen prächtige Mietspaläste vom Repräsentationswillen der Fabrikanten,…

weiterlesen

Heimat der Miniaturwelten: Das frühere Fleischmann-Areal in St. Johannis

Veröffentlicht am 30.04.2018

Seit über 400 Jahren gilt Nürnberg als Hochburg der Spielwarenfertigung. Als im 19. Jahrhundert Modellschiffe und -eisenbahnen die Kinderzimmer eroberten, waren Nürnberger Produzenten ganz vorn…

weiterlesen