lokalherz - Tue Gutes und sprich darüber 2.0

Veröffentlicht am von
lokalherz Webseite

Social Crowdfunding für jedermann - Wie das Nürnberger Startup eine innovative Art der Finanzierung etablieren möchte. Foto: © Markus Wolf / Nürnberg und so – Material: © lokalherz

Junge Unternehmer, aktive Gruppen und Macher, die ein soziales Projekt planen, stehen immer vor der Frage woher sie das Geld zur Realisierung ihrer Vorhaben nehmen sollen. Während frühere Generationen noch eine öffentliche Förderung beantragten, große Unternehmen oder Stiftungen als Geldgeber überzeugten oder Eltern, Bekannte und Freunde anpumpen mussten, gibt es heute im Internetzeitalter Crowdfunding.

lokalherz Projekte

Einige Projekte sind schon mit am Start. Foto: © lokalherz

Auf Internetplattformen kann jeder seine Idee vorstellen und auch Investoren finden, die dann Geld bereitstellen. Meist sind das Menschen aus dem direkten Umfeld, die die Idee sehr gut finden. Leider kommt dabei nicht immer die als Ziel gesetzte Summe zusammen und das Startkapital kann nicht ausgezahlt werden. Vor allem wenn größere Summen für soziale Projekte benötigt werden, reichen selbst zahlreiche kleine Beträge privater Unterstützer oft nicht aus. Auf der anderen Seite gibt es viele Unternehmen, die gern passende soziale Projekte unterstützen würden. Meist ist es die Außendarstellung, die die Sponsoren dazu motiviert. Dabei haben Sponsoren oft keinen richtigen Überblick über eben diese passenden Projekte und auch der Kontakt ist nicht so einfach herzustellen. Zudem ist es gerade für kleine und mittelständische Unternehmen mit Hürden verbunden ihr Engagement in die Öffentlichkeit zu tragen.

Von Menschen aus der Region
für Menschen aus der Region

Alexander Roth und Susanne Salampasidis wollen mit ihrer Plattform „lokalherz“ die Barrieren zwischen Unternehmen bzw. Sponsoren und förderungsbedürftigen Vereinen und Projekten in der Region einreißen und sowohl aktive Gruppen als auch interessierte Firmen zusammenbringen. Einfachere Finanzierung auf der einen und entsprechende Kommunikation des Engagement auf der anderen Seite.

Die Idee hinter lokalherz

Auf lokalherz können sich sowohl aktive Gruppen als auch Unternehmen anmelden und erhalten eine Profilseite, auf der sie Projektdetails beschreiben können. Wichtig für Projekte auf lokalherz sind die Laufzeit und das sogenannte Funding-Ziel, welches die benötigte Summe definiert. Entscheidet sich eine Firma ein Projekt finanziell zu unterstützen, dann wird das Firmenlogo auf der Seite des Projekts angezeigt und umgekehrt. Zusätzlich wird jedes Projekt, das der Sponsor unterstützt, auf der eigenen Profilseite des Unternehmens dokumentiert. Dadurch entsteht automatisch eine “Förder-Chronik” mit allen unterstützten Projekten. Auf lokalherz wird auch über die Projektfortschritte und -erfolge berichtet. Dies schafft Transparenz, Vertrauen sowie begeistert und motiviert die Sponsoren.

lokalherz Konzept

Die Konzeptidee hinter lokalherz. Foto: © lokalherz

Das Angebot von lokalherz richtet sich bis auf Weiteres an lokale Gruppen und Firmen sowie Privatpersonen, die etwas Gutes tun möchten. Anders als bei vielen Crowdfunding-Plattformen hat das unterstützende Unternehmen hier einen Nutzen von seinem Engagement und kann gezielt die Projekte fördern, die zum Image und zum potenziellen Kundenkreis passen.

"Passend wäre es z.B. den Jugendsportverein der nahe am eigenen Unternehmensstandort liegt zu unterstützen" meinte Plattformgründer Alexander Roth. Das Sponsoring wird so auch für kleinere Betriebe attraktiver und sie können ihr Engagement besser auf ihre Zielgruppen und Einzugsgebiete abstimmen. Dies und alle anderen Förderungstätigkeiten werden schließlich in der "Förder-Chronik“ auf der Seite des Unternehmens angezeigt.

Vereine, die beim Thema Sponsoring eher unerfahrener sind, können über „lokalherz“ viel leichter an die finanzielle Unterstützung gelangen und die Bekanntheit ihrer Projekte steigt durch die Plattform an. So können Sponsoren “ihre” Projekte verfolgen, kommentieren, empfehlen und weiter unterstützen. Jedes Projekt partizipiert so auch durch die Aktivität der Anderen. Zusammengenommen haben beide Seiten nur einen sehr geringen Arbeitsaufwand und profitieren gleichermaßen vom Modell.

Die Pilotphase von lokalherz beginnt im Oktober

lokalherz Konzept

Die Konzeptidee hinter lokalherz. Foto: © lokalherz

Bis jetzt haben sich schon 16 aktive Gruppen, d.h. Vereine oder Projekte, die einen sozialen Nutzen haben, auf lokalherz.de angemeldet. Die Pilotphase, in der sich zeigen soll wie das Angebot von Interessenten angenommen wird, beginnt ab Oktober. Dann könnten die Gruppen aus dem ganzen Ballungsraum ihre Ideen präsentieren und um Unterstützung werben. Bis Ende Dezember wird sich dann herausstellen, wie lokalherz angenommen wird und ableiten lassen, was noch zu verbessern ist. Schön wäre es, wenn dann schon das eine oder andere Projekt, mit Hilfe der Sponsoren umgesetzt ist. Nachdem sich die Plattform etabliert hat, soll das Konzept auch auf andere Regionen ausgeweitet werden. Langfristig gesehen sollen mit lokalherz überall in Deutschland Projekte und Gruppen leichter Sponsoren finden können.

News Neues von lokalherz: Lokalherz

Logo lokalherz

lokalherz verbindet Crowdfunding mit lokalem Sponsoring

Lokalherz startet mit neuer Idee. Unternehmen und Gruppen oder Vereine werden zusammengeführt und gemeinsam Projektideen angegangen.

News Neues von lokalherz: Lokalherz

Logo lokalherz

Lokalherz am 31.10.2014 live gegangen

Lokalherz in am 31.10. LIVE gegangen - Sie haben es noch auf den letzten Drücker im Oktober geschafft.

Blog abonnieren
'Nürnberg und so' Blogfeed abonnieren

Zusätzlich zu dem Podcast stellt 'Nürnberg und so' auch immer wieder begleitende Geschichten und Informationen aus der Metropolregion Nürnberg vor.

Blog-Artikel als RSS Feed abonnieren

Du willst nichts verpassen?
Anmeldung E-Mail Newsletter 'Nürnberg und so'

Anmeldung zum E-Mail Newsletter

Sätze für die Ewigkeit
Podcast Nürnberg und so
Einige Käse sind durchaus geeignet den Nachbarn zu ärgern.
Volker Waltmann in Sendung No. 22
Wir sind nicht mehr ganz so flexibel jeden Tag Blödsinn zu machen.
Michael Stingl in Sendung No. 16
Man muss die Möglichkeit haben Grenzen auszutesten.
Jörg Korinek in Sendung No. 32
Letzte Podcast Sendungen
Nürnberg und so

Jörg Korinek / Podcast-Sendung No. 32

Veröffentlicht am 05.05.2015

Den geborenen Göppinger lockte ein Praktikum in die Frankenmetropole. Dem Weg zum Informatik-Studium gingen einige bundesweite Schulaufenthalte voraus, bei denen er Orientierung gewann und diverse…

zur Sendung No. 32

Roland Rosenbauer / Podcast-Sendung No. 31

Veröffentlicht am 11.02.2015

Aus Cadolzburg kommend, finanzierte er sich mit dem "Ruf der Unendlichkeit" oder der "Rache des Knochenmannes" seine Schulzeit. Trotz BWL Studium landete er schließlich beim Jugendfunk des…

zur Sendung No. 31

Aktuelle Magazin-Artikel
Nürnberg und so

Ein Prosit auf der Gasse: Die Wirtschaft „zum Stabius“

Veröffentlicht am 09.07.2018

Eckkneipen gab es auch vor 100 Jahren in Nürnberg en masse. Bei manchen bekam man den kühlen Gerstensaft gleich aus dem Fenster auf den Gehsteig gereicht – so auch in der Wirtschaft „zum…

weiterlesen

Vorbote der Verstädterung: Das Haus Schweinauer Hauptstraße 71

Veröffentlicht am 25.06.2018

Noch vor seiner Eingemeindung nach Nürnberg entwickelte sich Schweinau Ende des 19. Jahrhunderts zu einer stadtähnlichen Großgemeinde. Steingewordener Zeuge dieses Wandels ist das Haus Schweinauer…

weiterlesen

Weltstädtische Fassade: Das Jugendstilhaus Humboldtstraße 111

Veröffentlicht am 11.06.2018

An der Humboldtstraße, einer der edelsten Straßenzüge der Nürnberger Südstadt, entstand vor rund einem Jahrhundert weltstädtische Baukunst. Das Haus mit der Nr. 111 bietet Jugendstil vom…

weiterlesen

Das große „J“ an der Ecke: Die Weiß’schen Wohnhäuser in St. Jobst

Veröffentlicht am 28.05.2018

In den 1930er Jahren war der Nürnberger Stadtteil St. Jobst ein locker bebauter Vorort. Die Verstädterung verdrängte das Grün, brachte aber interessante Architektur hervor, etwa die…

weiterlesen