Kulturtipps für den Januar 2016

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Fest der Liebe

Die Absolventen des Aufbaustudiengangs Bildende Kunst zeigen ihre Arbeiten. Foto: © Akademie Faber Castell

Sex vor der Kirche, Kunstzone in Stein und 9 Jahre MUZ. Bennis Kulturempfehlungen für Nürnberg und so.

Ehe und Sexualität in Nürnbergs Geschichte

6. und 17. Januar

Dass man sich vor einer Kirche trifft, um sich über Sex zu informieren, scheint eher ungewöhnlich. Bei den beiden Führungen in Januar von “Geschichte für Alle” ist aber die Sebalduskirche der Ausgangspunkt. Dort erfährt man zum Beispiel, was es mit dem Brautportal auf sich hat, durch das Brautpaare die Kirche heutzutage nach der Zeremonie verlassen. Weiterhin geht es es um Nürnberger Bordelle im Mittelalter und wie der Henker abweichendes Sexualverhalten sanktionierte.

Beginn der Führungen ist jeweils 14 Uhr, Treffpunkt der Haupteingang der Sebalduskirche. Kosten 8 bzw. 7 Euro. Weitere Infos

Kunstzone: Absolventen-Ausstellung des Aufbaustudiums Bildende Kunst

15. Januar, Akademie Faber Castell

1995 gegründet und seit 2008 in den Fabrikräumen “Alte Miene” (Mühlstr. 2) untergebracht, bietet die Akademie Faber Castell in Stein verschiedene, auch berufsbegleitende Studiengänge in den Bereichen Kunst, Literatur und sowie Kommunikation und Design; das Angebot ist aber mit (monatlichen) Gebühren verbunden.

Impressionen aus der Akademie

Am 15. Januar lädt die Akademie unter der Leitung von Prof. Uli Rothfuss ab 19 Uhr zur Absolventen-Ausstellung des Aufbaustudiums Bildende Kunst. Es gibt dabei nicht nur offizielle Wortbeiträge, sondern auch einen Auftritt von der bayerischen Poetry-Slam-Meisterin Meike Harms sowie ein DJ-Set. Zu Vernissage möge man sich bis zum 6. Januar anmelden, die Werke der Absolventen gibt es an den beiden darauffolgenden Tagen zu sehen. Alle Infos zur Anmeldung und den Terminen findet ihr hier.

9 Jahre MUZ

23. Januar

Eigentlich gibt es sie schon seit 1985 in Gostenhof, in den Räumen in der Fürther Straße 63 findet man sie erst seit 2007. Die Musikzentrale Nürnberg, gerne MUZ genannt, kümmert sich um den musikalischen Nachwuchs, stellt Proberäume zur Verfügung, organisiert Workshops, bietet kostengünstige wilde Konzerte (man erinnere sich an Wanda im Februar 2015 für 5 Euro) und vieles mehr.

Ein Jahr vor dem zehnjährigen Jubiläum möchte die MUZ nun am 23. Januar mit uns feiern: Auf dem Programm stehen unter anderem Monobo Son (mit La-Brass-Banda-Posaunist Manuel Winbeck) und die Krautrock-Epigonen Camera aus Berlin. Anschließend schöne Tanzerei mit den DJs vom Royal Blacks’ Lonely Heart Club. Start ist um 20 Uhr, Eintritt kommode 5 Euro. Zur Facebook-Veranstaltung.

Weitere Artikel zum Thema Kultur findet ihr auf unserer Themenseite Kultur- und Kreativwirtschaft.

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